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Wenn trinken keine Lösung ist, hab ich auch kein Problem.
 

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Hey ihr ♥

Sorry, dass ich so lang nicht geschrieben habe, ich versuch das jetzt auch mal wieder regelmäßiger zu machen. 

Viel passiert ist bei mir eigentlich nicht... 

Ich habe gemerkt dass ich immer mit der Therapie aufhören will, wenn es schwierig wird. Manche Themen habe ich einfach begraben in den Tiefen meines Bewusstseins und will sie auch gar nicht wieder raus holen. Die sind da gut aufgehoben, aber dann bricht meine Therapeutin wieder genau so ein Thema an. Ich hasse das! Ich will über sowas nicht reden.. Es gibt andere Dinge die für mich wichtiger sind. 

Jedenfalls verschließe ich mich dann immer. Meine Therapeutin beschreibt es so gerne als Wand die dann runter fährt, und alle anderen prallen dann einfach ab. 

Und wenn die Menschen dann versuchen weiter zu bohren, mach ich ganz zu. Dann rede ich einfach nicht mehr. Dann denke ich nach, bin sehr in mich gekehrt und rede nicht mehr mit anderen.
Das ist dann auch meistens der Punkt, andem ich mit der Therapie aufhören will..

 

Ansonsten versuche ich einem Kumpel von mir zu helfen. Ich kenn ihn aus der Klinik in der ich vor zwei Jahren war und wir haben wieder mehr Kontakt. Er bemitleidet sich oft selbst und ist depressiv. Er denkt immer alles ist aussichtslos und er packt ja eh nichts. Und mein Job ist es dann ihm gut zu zureden und ihm Tipps zu geben, die ich nichtmal selbst befolgen kann. Aber es klappt.
Geschockt hat es mich nur, als er mir geschrieben hat, dass er sich mittlerweile auch manchmal ritzt.

Mehr gibt es gerade in meinem Leben nicht, außer Schule und mein Bett. 

XOXO
Sha

6.11.14 23:20, kommentieren

Reduziert.

Nein, es geht nicht um ein Sommerschlussverkauf, oder ähnliches.

Es geht darum, dass ich reduiziert werde. Und leider passiert mir das sehr oft.
Wie ihr vielleicht heraus lesen konntet, bin ich noch nicht so furchtbar alt und genau das ist das Problem für viele. Denn ich wirke älter als ich bin (und immer wenn ich das über mich sage, klingt es so furchtbar eingebildet!). Die Leute lernen mich kennen, fangen an mich zu mögen und wenn sie wissen wie alt ich bin, bin ich zu jung.

Zu jung für einfach alles! Mir geht das wirklich auf den Sack! Alle schätzen mich älter. Manchmal bis zu vier/fünf Jahren, aber wenn ich sag wie alt ich wirklich bin, werde ich darauf reduziert.

Und genau das ist mir heute Abend wieder passiert.
Ich schreibe mit einem jungen Mann aus Bremen und wir 'kennen' uns nur, weil ich die alte Nummer von einem alten Kumpel von ihm bekommen habe als ich vor zwei Wochen einen neuen Handyvertrag abgeschlossen habe.
Jedenfalls schreiben wir jetzt, auch wenn wir an zwei verschiedenen Enden von Deutschland wohnen. Ich mag ihn (jedenfalls das was ich über Whatsapp kennenlernen kann) aber ich bin zu jung.

Zu jung für was? Er schrieb so schön: Zum Rauchen, Alkohol trinken, Sex, Autofahren, Verantwortung übernehmen.
Ich finde das unfair. Man beurteilt mich aufgrund einer Zahl. Was ist mit dem geistigen Alter? Ist das nicht viel wichtiger?? Für mich schon!

XOXO
Sha

 

 


8.11.14 22:24, kommentieren